Katzenwaesche

Nunja, es gibt die Begeisterten, die weniger Begeisterten und die Hasser. Die Rede ist hier von der “Waschbegeisterung” des menschlichen Koerpers; denn wie koennte sonst bereits morgens ein solch unglaublicher “Nasenfueller” einem die Suppe versalzen…)-:.

Jenfalls trug sich folgendes zu…

Eine der ueblichen Sommermorgenstunden im, aehm, wunderschoenen Osten Londons’. Die U-Bahn randvoll und die Luft steht. Doch ploetzlich - aus dem allmorgentlichen Tueteluet gerissen - entdecken meine Aeuglein folgendes Objekt:
Jung, ledig (mit hoechster Wahrscheinlichkeit) und “baenkisch” gekleidet, was soviel heisst, wie feines Anzueglein in dunkelgrau mit fetten Nadelstreifen, kalkweisses Uni-Hemd darunter und eine seltsam gemusterte Krawatte dazu. Bisher nix dolles. Ipod im Ohr, die Metro in der rechten Hand und das “Opfer” in der linken.
Opferbeschreibung: ca. 17.5 cm hoch, geschaetzte 4-5 cm Durchmesser durchsichtig und mit rosa Deckelchen. Richtig, eine kleine 0.5l Evianflasche.
Abfuellstatus: so, dass man noch mit dem Finger ans Wasser kommt.
Und wie ihr euch es denn bereits nun auch schon denken koennt, wurde die kleine suesse Flasche mit dem rosa Koepfchen als morgentliches Waschinstrument genoetigt. Finger rein und schoen die Augen mit sauber gewaschen… Hm, in diesem Sinne… Maaahlzeit…

Ich weiss, ich weiss…

ich bin faul. Nein, ich druecke mich davor und suche nach Ausreden, wie zum Beispiel: der Jaeger findet gerade nichts, oder nichts spannendes passiert, oder ich komme einfach voellig platt von der Arbeit in mein trautes Heim im boesen Osten und falle ins Bett. Aber ich kann sagen, dass der Schreibtrieb erholt sich nur ein wenig und schlummert. Er wird sicherlich schon bald wieder ausbrechen und die lieben und guten Leserchen mit mehr oder minder guten Sachen verwoehnen.

Cheers… Mondonna

hide & seek

… message for strangers or those unable to read the tales below…

… there are two options:

1_try to corrupt me! But please be creative! Or pretend to be something like that… Otherwise there won’t be a translation :-o
2_learn German!

:D :D

Wortgestolper oder Wortgepolter?

Eine kleine Anekdote aus dem spezifischen Arbeitsbereich eines Modellbau-Sklaven… Ja, auch diejenigen die sicht nicht vorstellen können Miniaturgebäude in Massenproduktion herzustellen die das Format einer Tafel Schokolade haben; hier eine Sache die man doch beachten sollte…
Frage niemals deinen Vorgesetzten, wo denn jetzt eigentlich noch mal die Schlampen oder Nutten sind, wenn man eigentlich von Aussparungen in Gebäudeteilen spricht!!! (Anmerkung der Redaktion: slot-Aussparung  slut-Schlampe)

Die Stäbchen – Fashionvictimhose *deluxe*

Ja, große Städte bieten dem menschlichen Auge doch schon des Öfteren die ein oder anderen Reize, ob es sich hierbei um einen angenehmen Reiz oder doch Brechreiz handelt, den die betrachtete Person auslöst liegt tatsächlich im Auge oder Magen des Betrachters. Welche Richtung die Reize jedoch letztendlich einschlagen bleibt dann doch noch eine große Überraschung – wie zum Beispiel bei dem folgenden Beispiel…

Morgens gegen 8.34 am… die Plastikpuppenhaltestelle wurde erfolgreich passiert… ebenso die netten und unglaublich freundlichen und überhaupt nicht aufdringlichen Zeitungsverteiler konnten ohne weitere Hindernisse umgangen oder auch übergangen, jedoch nicht hintergangen werden… Eigentlich schlummerte der Jagdinstinkt noch tief und fest… bis ein pudelähnlicher VoKuHiLa ohne OLiBa mit stechendem Schritt an mir vorbeimarschierte. Urplötzlich fixierte mein Auge dieses vor mir her wackelnde wilde Kopfgestrüpp an. Ja, das war der Augenblick.
Und weil ich natürlich an die Wünsche meiner lieben Leser denke, habe ich schnellstmöglich meine unauffällige rote tragbare Telefonzelle aus der Jackentasche gezückt und mich in getarnter Position auf die Pirsch gemacht. Unauffällig… nicht zu nah und nicht zu fern… bitte nicht wackeln… hör’ doch endlich auf so zu rennen… dreh’ dich bloß nicht um… brav! Danke…

Der vom Jagdinstinkt geleitete Blick mustert weiter…

Nach der wallenden Lederjacke die den Nabel der Welt vermutlich nur peripher tangiert und dem locker sitzenden Osttetra… Rückenanhängsel, welcher vermutlich Schnürwunden hinterlässt, stößt der Blick auf die reizumschlagende Stäbchen – Fashionvictimhose *deluxe* , die den Arsch der Welt unglaublich unvorteilhaft betont. Daraufhin krampft sich der eigene Magen zusammen und das Gefühl eines schlechten Gewissens macht sich breit, denn man neigt doch schon dazu dem niedlichen kleinen Schuljungen, der neben mir zur Schule stolpert, sein Pausenbrot zu entreißen, um es dem armen dürren Stäbchen – Fashionvictimhose *deluxe* – Männchen mit erleichtertem und friedvollen Blick, der dem einer Raubtiermutter ähnelt die gerade ihrem Jungen das letzte Stück Fleisch auf der Welt erbeutet hat, zu überreichen.
Kurz bevor ich zu einer solch drastischen Maßnahmen greifen wollte entwischte mir jedoch mein Jagdobjekt und tarnte sich vermutlich im Dickicht des Londoner Verkehrssmog oder … hinter einer Straßenlaterne.

Also geht die Jagd weiter…

Visuelle Leckerbissen für das verkommene geistige Vorstellungsvermögen…

Heute ist mir eine ganz besondere Gattung über den Weg gelaufen. Sie war bestimmt, wenn ich es gut meine Mitte 40 und einfach wunderbar anzuschauen. Vermutlich hat sie Stunden ihres Lebens im Bad verbracht, bevor sie vor zwei Tagen, vielleicht aber auch drei, das Haus verlassen hat.
Sie trug einen petrolgrünen Zweiteiler aus Knistermaterialstoff. Légère Hose (spontan fällt mir dazu Carstens Kommentar ein: „Jutesack!“) und natürlich, da es ja ein Zweiteiler ist, die passende Freizeitjacke aus gleichem Material und in gleicher Farbe. Vielleicht war es auch kein echtes Petrol, sondern eher ein grünstichiges Türkis. Der sonst eher schlichte Look brachte seine Highlights durch die drei sonnengelben Streifen, die von Hals bis Fuß durchlaufend auf dem Zweiteiler glaenzten.

Das blondiertes Haupthaar der Diva ließ nur einen kleinen Ansatz ihrer natürlichen dunklen Haarfarbe erahnen. Ein kaum erkennbarer Haaransatz (wenn ich keine Brille aufgehabt hätte und meine Analysedistanz um einiges größer gewesen wäre, als sie jetzt mit Brille ist, wäre es wirklich schwierig gewesen!!!). Noch genauer ausgedrückt war dieser Ansatz nur an DER Stelle zu erkennen, an der sie das kurz geschnittene Vorderhaar - vermutlich zuvor auf eine Bürste aufgerollt und später mit ca. 300 ml Haarspray fixiert - von dem restlichen Deckhaar trennte, welches vermutlich mit der Hilfe einer Sturmböe an ihren Hinterkopf geklatscht wurde.
Die restlichen 700 ml Haarspray, die von der Maxipackung übrig waren, verstaute sie mit höchster Wahrscheinlichkeit in ihrer kleinen rehbraunen Rosshaar-Handtasche, die direkt unter ihren Achseln schlummert.
JA, eine echte Augenweide die man an einem solch frühen morgen betrachten darf… Eben eine seltene und ganz besondere Gattung…

Gedanken in der Circle Line

Ich habe mich heute auf meiner Heimfahrt, von der Haltestelle die so heißt wie die das berühmte Plastikpuppenpaar, also Barbican, eingehend mit einer einzigen Frage beschäftigt… Und dieses Mal habe keine Antwort gefunden.

Müssen Linkshänder Texte die sie lesen und mit einem Textmarker markieren entgegengesetzt der Leserichtung markieren, damit sie sie markieren können??? Weil wenn das nämlich so wäre, dann… weiß jetzt auch nicht mehr so genau, was ich eigentlich wollte… ah so, weil dann wären die Linkshänder ja nicht nur multitaskingfähig, sondern mulitpelmultitaskingfähig, oder. Weil so in die eine Richtung lesen und quasi zeitgleich, vielleicht auch nur ein klein wenig zeitversetzt, in die andere Richtung einen Stift bewegen, das ist ja der Wahnsinn, oder. Gerade für so Menschen wie mich, die links und das „andere Links“ nicht auseinander halten können. Also das beschäftigt mich jetzt echt. Oder gibt es spezielle Linkshändertextmarker, die dann so gemacht sind, dass „die“ sie auch benutzen können. Aber dann müssten Linkshänder ja andersrum lesen damit das funktioniert. Also ihr wisst doch was ich meine, oder???

Also mit DIESER U-Bahnlinie fahre ich nicht mehr nach Hause. Da wird man ja ganz wuschig im Kopf.
Aber trotzdem: ich fordere alle Linkshänder auf, Kommentare abzugeben – oh je, wie diskriminierend – wenn ich denn mit Linkshändern befreundet bin – die Diskriminierungsrate steigt weiter – klärt mich doch bitte einfach auf! Rechtshänder dürfen natürlich auch ihren Senf abgeben!!! Bitttttteeee!!!

Lost… and Found???

Hallo meine lieben Leser!

Der Schriftfluss wird voruebergehend ein wenig ins Stocken geraten, da ich mit hoechster Wahrscheinlichkeit meinen heiss-geliebten USB Stick verloren, verlegt oder habe verwaisen lassen… Der naechste Stoff wartet bereits, bloss kann ich ihn nicht transportieren…

Habt Geduld… ein wenig noch…

Stop looking at me - creepy pervert!!!

Und weils so schoen war, noch was zum loswerden…

Ja, ja. Dieser Satz – so wurde es mir immerhin von einem netten Mitarbeiter zugetragen – soll angeblich Wunder wirken, wenn man sich von Fremden Männern angestarrt und verfolgt fühlt. Dieser Satz soll sogar einen Lehrenden Aspekt in sich haben, denn laut eben diesem Mitarbeiter bringe dieser Satz eine nachdenkliche Reaktion mit sich. Um ehrlich zu sein ist mir so ziemlich egal, welche Reaktion oder welches Denkverhalten dieser Satz bei dem Täter auslöst – Hauptsache er lässt mich in Ruhe.
Aber gut zu wissen.

ENGland

Das Fallbeispiel London hat mein allgemeines Wissen, auch in Bezug auf den Name des Landes in dem ich mich gerade befinde, bereichert. Ich weiß jetzt nämlich, warum England, England heißt.
Morgens halb zehn in Deutschland… Zur gleichen Zeit… morgens halb neun in London (für alle Menschen, die mit Viertel vor, Dreiviertel und kurz vor Halb und so nichts anfangen können wird hier keine Ausnahme gemacht).
Tag ein Tag aus darf ich es am eigenen Leibe erfahren. Nachdem circa drei Central Line Bahnen an mir vorbei gerauscht sind, schaffe ich es endlich mich unter Berücksichtigung, dass ich den Spalt beachten muss, mich mit eingezogenem Haupte in die geräumige Bahn zu pressen. Nach einigen Wochen weiß ich mittlerweile auch endlich meine eigenen Bewegungsabläufe zu koordinieren.

Zu Beginn stürzt man sich im gehetzten Tippelschritt die Treppen der U-Bahn herunter, um dann festzustellen, dass man eben eine Bahn verpasst hat. Anschließend sollte man sich möglichst breit machen, um sich einen Platz vor der U-Bahntür zu ergattern. Es heißt auch schön man solle erst alle aussteigen lassen, bevor man selbst die Bahn besteigt. Das macht man ein Mal und dann nie wieder.
Wie gesagt, nachdem man die „gap“ „geminded“ hat, presst man sich an die bereits mit der Bahn Eins gewordenen Menschenmasse und nimmt… wie soll ich sagen… eine Pinguinähnlich Haltung ein. Bevor ich mir diese antrainiert hatte, verlor ich ungefähr 1/10 meines Haupthaares an die U-Bahntür.
Nach dem Schließen der Tür kann man dann eine etwas entspanntere Haltung einnehmen – man darf seinen Kopf fünf Zentimeter anheben und anschließend den Körperschwerpunkt verlagern. Ansonsten ist eigentlich alles Weitere egal. Man braucht sich nicht festhalten, denn man kann sowieso nicht umfallen, weil man ja zu den Pinguinen gehört und ein Teil der Masse ist. Menschen beobachten ist meistens auch nicht drin, denn manch einer könnte es als unangenehm empfinden, wenn man aus einer Entfernung von 10 Zentimetern angestarrt wird.

In eilender Geschwindigkeit bahnt sich die rüttelnde und schwankende Pinguinmasse ihren Weg in Richtung City.
Ja, dies ist mein ausgetüfteltes Überlebensrezept, bis ich mir an einer Haltestelle, die sich anhört wie das berühmte Puppenpaar mit dem rosa Haus und rosa Auto, den Weg ins Freie erkämpfen darf.
Anschließend laufe ich wie fast jeden Morgen noch an der Frau mit dem breiten Gürtel den pinkfarbenen Schuhen und der fleischfarbenen Netzstrumpfhose vorbei und reihe mich in den Strom der arbeitenden Bevölkerung ein um mir dann am Ziel angekommen einen Latte im Pappbecher mit Trinkloch im Plastikdeckel zu gönnen…

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